Petrischule Höxter

Haus der kleinen Forscher ...

Zu Beginn erhielten wir Lehrerinnen und Lehrer paarweise eine Erfindertüte. Darin waren sieben kleine Gegenstände enthalten, aus denen man eine Maschine bauen sollte. Hört sich einfacher an als es war.

Danach erhielten wir eine Einführung in die Werkzeugkunde. Von der Bohrmaschine bis zum Fuchsschwanz war alles dabei.

Anschließend erhielten wir die schwierigste Aufgabe zum Thema "Bauen und konstruieren". Ganz frei lautete die Aufgabenstellung: Baue eine Maschine, in der sich etwas bewegt, die etwas bewegt oder die sich bewegt.

Eine Unmenge an Material stand uns zur Verfügung, was die Aufgabe aber nicht für alle leichter machte.

Nach einstündiger Bauphase waren vier Maschinen fertig. Konstruiert wurden eine Rührmaschine, eine Beruhigungsmaschine, eine sandbetriebene Mühle, und ein Auto mit Luftballonantrieb.

Im zweiten Teil der Fortbildung stand das Konstruieren und Bauen nach Anleitung im Mittelpunkt. So baute eine Gruppe ein Haus aus Papier, eine andere bestückte einen rollbaren Gegenstand mit einem Gummimotor, während eine dritte einen Turm aus Spaghettis und Mäusespeck bastelte, was wohl die süßeste Aufgabe war.

Zum Schluss galt es noch eine Problemstellung zu lösen. So sollte ein rohes Ei mehrere Meter in die Tiefe fallen ohne kaputt zu gehen. Hier wurden verschiedene Möglichkeiten probiert, aber nur das gut verpackte Ei in Stoff und Styropor gewickelt, überstand den Sturz. Ein Fallschirm am Eierbehälter nützte dagegen wenig. Eine andere Gruppe entschied sich für den Bau eines Kreisels, der sich möglichst lange drehen sollte. Eine dritte Gruppe baute ein funktionierendes Stethoskop zum Abhören von Herztönen.